Kreuzfahrten ab Triest

Perlentauchen im Mittelmeer

Leinen los! Die „Mein Schiff“-Flotte hat Triest als Ausgangshafen für sowohl entspannende als auch spannende Mittelmeerrouten entdeckt. Eine gemütliche Anreise ohne Flüge ist nur einer der Vorteile.

09:42 Uhr, 17. Januar 2019

Mit Triest als neuem Auslaufhafen hat TUI Cruises seit dem vergangenen Jahr seine Mittelmeerrouten erweitert – und will damit auch heuer „noch mehr Österreicher anlocken“, wie Thomas Eder gesteht, einer der General Manager der Mein-Schiff-Flotte. Was ihm auch als Niederösterreicher in der deutschen Kreuzfahrtgesellschaft ein Herzensanliegen ist. Triest kann man eben von Graz oder Klagenfurt bequem im eigenen Auto erreichen – und ein bewachter Parkplatz unweit des Schiffsanlegeplatzes kann mitgebucht werden, das öffentliche Parkhaus schlägt sich pro Woche mit knapp 90 Euro nieder. Was außerdem für die „Stadt der drei Winde“ spricht: Venedig sei „schwieriger“ und „umstrittener“, wie Eder erklärt, die Kapazitäten dort „begrenzt“.

  • Triest. Mit Triest als neuem Auslaufhafen hat TUI Cruises seit dem vergangenen Jahr seine Mittelmeerrouten erweitert. Alleine die "Stadt der drei Winde" mit ihrer herrlichen Piazza dell'Unitá, seinen quirligen Vierteln, dem Schloss Miramare und der Grotta Gigante eine Reise wert. 

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  • Ravenna. Ist eine Hochburg von frühchristlichen Mosaike, acht Gebäude aus dem 5. und 6. Jahrhundert nach Christus wurden 1996 in das Weltkulturerbe der Unseso aufgenommen. 

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  • Zadar. An drei Seiten ist Zadar vom Meer umgeben, eine große Bühne für das allabendliche Schauspiel. Regisseur Alfred Hitchcock zog die Sonnenuntergänge in Zadar jenen in Key West vor. Und der wusste, wie man inszeniert. Am Hafen führt die Adria Regie, am ehesten wie die Weisen der australischen Aborigines klingt die Musik. Statt eines Didgeridoos bespielen die Wellen seit 2005 die 35 Pfeifen der vom Architekten Nikola Basic erdachten Meeresorgel. 

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  • Dubrovnik. Als Drehort von "Game of  Thrones" hat Dubrovnik schwer mit Touristenmassen zu kämpfen. Davon abgesehen wird die Stadt aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung und der jahrhundertelangen politischen Sonderstellung oft auch als "Perle der Adria" und "Kroatischen Athen" bezeichnet. Im Jahr 1979 wurde die gesamte Altstadt von der Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. 

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  • Kotor. Die Hafenstadt liegt direkt an der gleichnamigen, von steilen Felsenwänden eingerahmten Bucht - ein atemberaubender Anblick. Der mittelalterliche Stadtkern von Kotor mit seinen verwinkelten Gassen, Kirchen und Palästen ist von einer 4,5 Kilometer langen Mauer umgeben. 


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  • Bari. Die Hauptstadt von Apulien ist eine der ältesten Städte der Welt. Die Altstadt (Bari Vecchia) wurde komplett renoviert und beherbergt die Basilica San Nicola (Basilika des Heiligen Nikolaus), die Stauferburg und weitere sehenswerte Kirchen. Entzückend ist der Hafen Porto Vecchio in dem kleine Boote und Fischerkähne anlegen. 

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  • Korfu. Die zweitgrößte der Ionischen Insel und beherbergt unter anderem das Achilleion, ein Palast im pompejischen Stil, den sich die Kaiserin Elisabeth von Österreich - "Sisi" - auf ihrer "Lieblingsinsel" Korfu erbauen ließ. 


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  • Kefalonia. Die größte der Ionischen Insel mit ihrem Hauptort Argostoli lockt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten: die Tropfsteinhöhle Melissani mit unterirdischen See, die schwarzen Tannen auf dem Berg Enos, zudem kann man die seltenen Unechten Karettschildkröten beobachten. 

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  • Catania. Die zweitgrößte Stadt Siziliens liegt im Val die Noto und ist für ihren spätbarocken Baustil berühmt. Sie zählt zum Welterbe der Unesco. 

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  • Valetta. Die Kulturhauptstadt 2018 wird von 300 Sonnentagen im Jahr geküsst. Sie ist sowohl nach Fläche als auch nach Einwohnerzahl die kleinste Hauptstadt eines EU-Staates. Aufgrund ihres kulturellen Reichtums wurde Valletta 1980 als Gesamtmonument in die Liste der Unesco-Welterbes eingetragen. 

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Los geht’s also mit Mein Schiff erst einmal Richtung Griechenland, nach Korfu und Kefalonia – mit einem Seetag zu Reisebeginn zur Entspannung. Wer da dennoch Unterhaltung, Sport oder Bildung braucht, bekommt es. Etwa mit der Kapitäns-Fragestunde (bei der zudem Umweltoffizier und Chefingenieur anwesend sind), einem Origami- oder Yoga-Workshop und einer Whisky-Verkostung sowie diversen Vorträgen. Oder man kann eben im „Besten Spa und Wellness-Bereich“ Kraft tanken – so die Auszeichnung des Deutschen Kreuzfahrtpreises für die gesamte Wohlfühlflotte der TUI, die auch wegen ihres Premium-Konzepts und der tollen Kinderbetreuung viele Stammgäste hat.

Kosmetik und Massagen sind übrigens an Landtagen eine Spur vergünstigt – aber soll man diese Tage prinzipiell mit einem auf dem Schiff gebuchten Ausflug verbringen oder selbst initiativ werden? Bequem, aber auch teurer sind Landtouren, die über die Reederei vermittelt oder von ihr selbst veranstaltet werden – wie die begehrten, oft ausgebuchten Rad- und E-Bike-Ausflüge.

„Gut abgewickelt werden die Ausflüge schon, aber sie sind eben teuer“, raunen vor allem mehrköpfige Familien. Bei unserer Testfahrt begegneten wir mehreren, die sich noch zu Hause ein, zwei Abende vor den Computer gesetzt und selbst im Internet nach Alternativen gestöbert hatten – sei es nach Lokalen, individuellen Reiseführern, nach Mietwagen oder öffentlichen Möglichkeiten (auf Korfu etwa gibt es Hop-on/Hop-off-Busse mit zwei Linien). „So habe ich mehr als die Hälfte des sonst fälligen Geldes eingespart und alles hat wunderbar geklappt. Die selbst organisierten Reiseleiter warteten pünktlich im Hafen“, erzählte der zweifache Familienvater Alexander. Ein Risiko bleibt: Bei Ausflügen in Eigenregie sind die Passagiere für die pünktliche Rückkehr selbst verantwortlich. Wer über TUI Cruises bucht, braucht nicht auf die Uhr zu schauen. Auf ihn wartet das schwimmende Hotel.

Adria-Routen von Mein Schiff 6

Mit Triest als Auslaufhafen werden mehrere Routen der Mein Schiff 6 von Mai bis Oktober angeboten.
Unser Tipp: „Adria mit Korfu“ (sieben Nächte, Start und Ende in Triest mit Kefalonia, Zadar und Ravenna neben Korfu als Landtage).
Weitere Beispiele: „Adria mit Sizilien“ (sieben Nächte, Start in Triest, Rückflug von Malta), „Adria mit Sizilien & Griechenland“ (14 Tage ab Triest). Alle Angebote: www.tuicruises.com

Diese Reise wurde durch TUI Cruises unterstützt.


Allgemein gelobt wird, dass die Mein-Schiff-Flotte meist längere Liegezeiten in den Häfen hat als andere Unternehmen (in Zadar etwa bis 18.30, auf Korfu bis 19 Uhr) und so der Tag noch besser ausgenützt werden kann. In jedem Hafen gibt es jedenfalls eine örtliche Infrastruktur, die auf Kreuzfahrttourismus eingestellt ist – und eben meist günstigere Angebote bereithält. Unterm Strich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks (etwa um Großgruppen aus dem Weg zu gehen) und des Geldbeutels. In manchem Hafen reicht es ohnehin, die Umgebung zu Fuß zu erkunden – um ohne Aufwand mit wunderbaren Erlebnissen zurückzukehren. Wie in Argostoli auf Kefalonia, wo es Kolonien von Meeresschildkröten zu bestaunen gilt. Mit dem Taxi zum Strand fahren war inklusive Beachclub-Eintritt mit Liege und Schirm zudem billiger als das offizielle Angebot im Katalog.

Kapitän Helge Wrage, früher auf Forschungsschiffen aktiv und seit 2017 bei TUI Cruises, resümiert auf seine trockene Seefahrerart über die Vorzüge der neuen Mein-Schiff-Routen: „Meer ist Meer. Aber das Mittelmeer ist ein besonders schönes Fahrgebiet!“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

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