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Griechische Inseln

Griechische Inseln gibt es wie Sand am Meer: Aber welche passt zu wem? Eine kleine Typberatung.

09:18 Uhr, 04. März 2019

  • Die Unbekannte. Der „Schmetterling der Ägäis“, wie Astypalea wegen seiner Form auch genannt wird, ist dem Massentourismus und Hotelburgen bisher davongeflattert. Stattdessen lebt man in seinem Urlaub mit den Einheimischen mit. Markant thront die der Hauptort Chora auf einem Berg und wird noch von einem Kastell aus dem 13. Jahrhundert überragt. Zu sehen gibt es die helenische Badehäuser mit gut erhalteten Mosaiken in Maltezana, die Tropfsteinhöhle von Negrou oder die Kirche „Maria Himmelspförtnerin“, die eine der schönsten des Dodekanas sein soll. Der wohl beste Strand: Kaminakia.

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  • Die Exotische. Vulkanische Gesteine färben die Strände von Milos Rot, Pink und Orange – oder schneeweiß, wie in Sarakiniko, das an eine Mondlandschaft erinnert. Eine weitere Besonderheit sind die Syrmata, direkt an der Wasserlinie gebaute Häuser, deren Erdgeschoss im Winter als Unterstellort für Fischerboote dient. Einige von ihnen wurden zu Ferienhäusern umgebaut.

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  • Die Oscarprämierte. Nur wenige Kilometer Meter von der türkischen Küste entfernt, ist Kastelorizo durch und duch griechisch. Auf der bis dahin völlig verschlafenen Insel wurde 1991 der Oscar-prämierte Film „Mediterraneo“ gedreht, seither wurde der Ortskern aufwändig wieder zum Leben erweckt. Auf dem Vorposten gibt es kaum Straßen und Autos – perfekt für Entdecker.

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  • Die Grüne. Abseits der Küste ist Thassos ist von dichten Kiefernwäldern und Olivenhainen überzogen: Wanderer treffen auf Seen und Wasserfälle, hübsche Bergdörfer oder den höchsten Gipfel, den Ipsarion. Mit dem „Paradiese Beach“ hat die Insel einen der schönsten Strände der Ägäis im Ärmel, fast noch reizvoller aber sind die vielen kleinen, versteckten Buchten.

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  • Die Heilige. Das „Jerusalem der Ägäis“ nennt man Patmos, denn hier soll der Apostel Johannes seine Offenbarung in einer dunklen Grotte verfasst haben. Die kann man genauso besichtigen wie das nach ihm benannte Kloster, dessen Blibliothek zum Welterbe der Unesco zählt, oder den prächtigen Hauptort der Insel.

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  • Die Bescheidene. Die kleine Schwester von Paros hüllt sich verführerisch den den Duft von Bougainvillea und Eukaliptus und lockt Besucher, die das ursprüngliche Griechenland suchen – wie Hollywood-Star Tom Hanks übrigens, der hier ein Sommerhaus hat. Kastro, das Hauptdörfchen von Antiparos, ist eine architektonische Besonderheit, da die zweistöckigen Häuser selbst die Mauer einer Festungsstadt bilden. Auf der unbwohnten, vorgelagertern Insel Despotiko schwelgt man in Sonne und Stränden.

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  • Die Glamouröse. Leuchtend weiße Häuser, blaue Kuppeln, schwarze und rote Strände: Die Rede ist natürlich von der Vulkaninsel Santorin, auf der sich die Dörfer an die Klippen klammern. Eine Bootstour in den Krater sollte man sich nicht nehmen lassen, mit dem vor mehr als 3500 Jahren bei einem Vulkanausbruch verschütteten Akrotiri hat die Insel sogar ihr eigenes Pompeii. Den Sonnnenuntergang von Oia aus zu sehen ist für Tausende Besucher der Insel das Ritual schlechthin.

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