Tipps ǀ Urlaub mit Baby

4 Tipps für das Schwimmen mit Babys bzw. Kleinkind

GEFAHRENQUELLE "Stiller Tot": Warum Kinder in seichtem Wasser lautlos ertrinken bzw. ersticken.

Von Reiseblog ǀ@reiselust_statt _windelfrust 14:46 Uhr, 05. August 2019

Gerade bei den heißen Temperaturen suchen wir doch alle nach der perfekten Abkühlung für unsere Kleinen. Planschen im Wasser kann ideal sein, um spielerisch einen kühlen Kopf zu bewahren. Solange man ein paar wichtige Punkte beachtet.

1. Die Temperatur des Wassers sollte rund 30 Grad betragen. Zu kühles Wasser lässt den Körper des Kindes schnell abkühlen. Außerdem sollte man in den ersten 6 Lebensmonaten des Babys auf chlorhaltige Becken verzichten bzw. die Zeit im chlorhaltigen Schwimmbecken möglichst kurz halten.

2. Babys bzw. Kleinkinder keine Sekunde aus den Augen lassen. Dieser Punkt sollte zwar selbstverständlich sein, ich sage es trotzdem immer dazu, denn: Schon fünf Zentimeter Wasser in einer Wanne, einem Planschbecken oder sogar in einer Pfütze reichen für ein Kleinkind aus, um darin zu ertrinken (bzw. zu ersticken). Der Grund: Kleinkinder haben einen überproportional großen Kopf, verlieren leicht das Gleichgewicht und fallen oft kopfüber in's Wasser. Der Sturz löst bei den Kindern einen Schock aus und führt dazu, dass sich das Kind reflexartig nicht mehr bewegt und aufhört zu atmen. Wichtige Info: Auch Schwimmhilfen können die Kinder nicht vor dem Ertrinken schützen!

3. Sonnenschutz: Gerade im Wasser ist die Gefahr von Sonnenbrand sehr hoch, da die Wasseroberfläche die Sonnenstrahlen spiegelt. Daher das Baby bzw. Kleinkind mit wasserfester Sonnencreme einschmieren, einen Sonnenhut aufsetzen und im Idealfall auch einen UV-Schwimmanzug anziehen.

Mit Sonnenhut ab ins Wasser! ©reiselust_statt_windelfrust

4. Ab ca. 6 Monaten einen Baybschwimmkurs besuchen: In solchen Kursen werden eure kleinen Schützlinge durch verschiedene Spiele an die Bewegung im Wasser gewöhnt. Gleichzeitig lernt ihr als Elternteil den richtigen Umgang mit dem Baby bzw. Kind im Wasser. Natürlich ist jedes Kind anders, aber aus eigener Erfahrung können wir berichten: Ruby liebt das Babyschwimmen und hat durch das sanfte Heranführen an das Tauchen gelernt, was sie tun muss, wenn ihr Kopf einmal kurz unter Wasser gerät. Zu Schckreaktionen kommt es daher weder im Schwimmbecken, noch beim Planschen oder in der Badewanne.

Wir hoffen, dass ein paar hilfreiche Tipps für dich dabei waren. Mehr Inspiration rund um das Thema “Reisen mit Baby bzw. Kleinkind” findest du auf unserem Instagram-Account @reiselust_statt_windelfrust sowie auf unserem YouTube-Kanal “Reiselust statt Windelfrust” und der gleichnamigen Facebook-Seite.

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Delphine
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Wienerin & Steirer mit Kärntner Baby.

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